Umbau der Haltestelle »Stadtgarten« abgeschlossen

2,3 Mio. € für optimierten Brandschutz und mehr Sicherheit – Fahrgäste können sich wieder uneingeschränkt bewegen

DSW21 hat den Umbau der stark frequentierten Stadtbahn-Haltestelle »Stadtgarten« erfolgreich abgeschlossen und den Brandschutz vor Ort erkennbar optimiert. Rund 2,3 Millionen € – gefördert aus dem NRW-Programm »Kommunale Schiene« – hat das Dortmunder Verkehrsunternehmen insgesamt in die Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitenden investiert. Im Zuge des Bauprojektes wurden u.a. eine rauchoffene Decke aus nicht-brennbaren Materialen eingebaut und Wände aus Stahl und Glas zur Trennung von Bahnsteig und Treppen/Rolltreppen eingezogen. Zudem erhielten die unteren Treppen/Rolltreppen gläserne Rauchschürzen. Sie verhindern, dass sich Rauch in die darüber liegenden Ebenen ausbreiten kann. Nach den Arbeiten können sich die Fahrgäste in der Haltestelle nun wieder uneingeschränkt in alle Richtungen bewegen. Es folgen lediglich kleinere Restarbeiten. Außerdem erhält die »Ebene -1« (Stadtbahnlinien U41, U45, U47 und U49) in den nächsten Monaten noch eine neue Beleuchtung.

„Wir möchten uns zunächst einmal bei unseren Fahrgästen für ihre Geduld und ihr Verständnis bedanken. Wir haben alles darangesetzt, dass die Beeinträchtigungen so gering wie möglich ausfallen. Aber ganz ohne geht es natürlich auch nicht“, sagt DSW21-Betriebsleiter Ralf Habbes. „Der Brandschutz in der Haltestelle ist jetzt auf einem noch höheren Niveau als zuvor. So konnten wir die Sicherheit sowohl für unsere Fahrgäste als auch für unsere Mitarbeitenden nochmal ein gutes Stück weiter erhöhen.“ 

Dass DSW21 die Haltestelle »Stadtgarten« im Zuge einer breit angelegten Brandschutzoptimierung als erste in Angriff genommen hat, ist auf einen besonderen Grund zurückzuführen: Im Gegensatz zu anderen Stationen hat sie nur einen Aus-/Zugang. In den nächsten Jahren werden nun schrittweise weitere Stadtbahn-Haltestellen optimiert.

Ständiger Austausch mit Feuerwehr und Behörde

Um die Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitenden zu gewährleisten, gleicht DSW21 die bauliche Situation kontinuierlich mit sich verändernden Anforderungen ab und ist dazu auch regelmäßig im Gespräch sowohl mit der Dortmunder Feuerwehr als auch mit der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB). Neben der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben ist in letzter Zeit der Aspekt der »Selbstrettung« immer stärker in den Fokus gerückt. Kurz gesagt: Personen müssen die Haltestelle im Brandfall selbstständig verlassen können, ohne dass ihnen die Rauchentwicklung den Weg abschneidet. In enger Abstimmung mit Feuerwehr und TAB hat DSW21 daher ein Konzept erarbeitet, um den Brandschutz weiter zu verbessern.

Sichtbare Änderungen in der Haltestelle

In diesem Zusammenhang hat es die sichtbarste Veränderung in der Haltestelle »Stadtgarten« auf der »Ebene -1« (Stadtbahnlinien U41, U45, U47 und U49) gegeben: Neben einer rauchoffenen Decke aus nicht-brennbaren Materialen, die das Rauchrückhaltevolumen erhöht, wurden zur Trennung von Bahnsteig und Treppen/Rolltreppen Wände aus Stahl und Glas eingezogen. Beide Maßnahmen zusammen gewährleisten, dass die Ebene im Falle eines Brandes langsamer verraucht und Fahrgäste mehr Zeit haben, um die Haltestelle sicher zu verlassen. Die Glastüren stehen im Normalbetrieb offen. Bei Rauchentwicklung schließen sie automatisch, können aber selbstverständlich geöffnet werden, um die Haltestelle zu verlassen. 

Da auf der »Ebene -2« (Stadtbahnlinien U42 und U46) zwei Rettungswege gegeben sind, konnten die baulichen Veränderungen anders gestaltet werden: Hier wurden an den Treppen/Rolltreppen zur »Ebene -1« gläserne Rauchschürzen eingebaut, um zu verhindern, dass sich der Rauch im Brandfall in die darüber liegenden Ebenen ausbreiten kann. Erneuert wurden zudem nahezu alle Brandschutztüren zur DSW21-Leitstelle und den Nebenräumen, die sich ebenfalls in dem Gebäude befinden, sowie die Beschilderung.