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Verkehrshinweise

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DO-Brackel: NE-Haltestelle "Döringhoff" in Richtung Wickede entfällt ersatzlos.
Beginn: 06. Juli 2020, 4 Uhr
Ende: 01. Juli 2022
Haltestellen: Döringhoff
Linien: NE3

DO-Wickede: Linie 428 fährt eine Umleitung, Haltestelle Ebbinghausstr. entfällt.
Beginn: 07. Juli 2020, 4 Uhr
Ende: 18. Juli 2020
Haltestellen: Ebbinghausstraße, Eichwaldstraße
Linien: 428

DO-Mitte: Vollsperrung der DB-Unterführung im Defdahl. Umleitung auf den Linien 456 und NE4
Beginn: 06. Juli 2020, 4 Uhr
Ende: 18. Juli 2020
Haltestellen:
Linien: 456, NE4

DO-Hombruch: Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Harkortstr./Kieferstr./Luisenglück. Umleitung auf der Linie 446.
Beginn: 29. Juni 2020, 4 Uhr
Ende: 12. August 2020
Haltestellen:
Linien: 446

DO-Hörde: Benninghofer Str. gesperrt. Umleitung auf den Linien 432, 433, 434, 435, NE5, NE25.
Beginn: 29. Juni 2020, 4 Uhr
Ende: 12. August 2020
Haltestellen:
Linien: 432, 433, 434, 435, NE5, NE25

Presse

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11.09.2014 : Nahverkehrsunternehmen in Not: Zuschüsse für Infrastruktur im Sinkflug

Vor genau einem Jahr haben die im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) organisierten Verkehrsbetriebe zum einem ersten »Deutschlandtag des Nahverkehrs« aufgerufen. In rund 30 deutschen Städten – darunter auch in Dortmund – sind seither Busse und Bahnen unterwegs, die di Problematik sichtbar machen. Einige dieser Busse sind am heutigen 10. September in Berlin, um mit Nachdruck darauf aufmerksam zu machen, dass sich an dem Ernst der Lage mit Ausnahme der Erkenntnis in Teilen der Politik, dass etwas passieren muss, nichts geändert hat.

Eine bundesländerübergreifende Kommission hatte im Dezember 2012 in einer Bestandsaufnahme präzisiert, was alle Verkehrsteilnehmer – ob Autofahrer oder Bus- und Bahnkunden – tagtäglich erleben: Brückensperrungen, Schlaglöcher auf unzähligen Straßen oder Stadtbahnfahrzeuge und Anlagen, die in die Jahre gekommen sind, führen allerortens zu zunehmenden Beeinträchtigungen.

Bis zu 80 Mio. € pro Jahr aus eigener Tasche finanziert

Der Sanierungsbedarf steigt von Jahr zu Jahr, doch die Fördergelder zur Erhaltung und Erneuerung von
Infrastruktur und Fahrzeugen befinden sich im Sinkflug. DSW21 hat seit 2008 insgesamt 508 Mio. € in Erhalt und Erneuerung investiert, hierfür gab es lediglich noch Zuschüsse in Höhe von 52 Mio. € (10,23 %). Zwischen 72 und 80 Mio. € hat DSW21 in dieser pro Jahr aus eigener Tasche finanziert, um das Netz und die Fahrzeuge instand zu halten bzw. zu erneuern.
Dazu einige Beispiele: Für 494.000 € wurden 2008 zwei Fahrtreppen an der Haltestelle Kampstraße erneuert, 925.000 € haben die Gleiserneuerungen an der Marsbruchstraße in Aplerbeck (2011) und im
Bereich der Rüschbrinkstraße am Brackeler Hellweg (2013) verschlungen. Etwa 4 Mio. € flossen zwischen 2009 und 2013/2014 in den barrierefreien Ausbau von Haltestellen auf der Ost-West-Strecke und an der Haltestelle Huckarde Abzweig.
Doch ein Ende ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil. DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung: „In den nächsten Jahren werden wir unsere 64 sogenannten Hochflurwagen, die auf den Linien U41, U42, U45, U46, U47 und U49 zum Einsatz kommen, vollständig modernisieren und darüber hinaus zusätzliche Fahrzeuge beschaffen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Etwa 130 Mio. € haben wir für die Modernisierung unserer Stellwerke veranschlagt, weitere 30 Mio. € für Erneuerungsmaßnahmen im Schienennetz.
Bei einem jährlichen Betriebsverlust in Höhe von zuletzt 61 Mio. € im Jahr 2013 stellen wir uns wie alle
öffentlichen Verkehrsunternehmen die Frage, wie wir auch die Infrastrukturkosten noch stemmen können.
Im Oktober werden wir geringfügige Einschnitte im Leistungsangebot vornehmen, im Januar werden die
VRR-Preise in Dortmund leicht überdurchschnittlich angehoben, da Bahnunternehmen ab dem nächsten Jahr auch noch mit einer höheren EEG-Umlage belastet werden, was für DSW21 einen Mehraufwand in Höhe von 310.000 € in 2015 nach sich zieht.“

Busse nach Berlin

Um der Forderung nach mehr öffentlichen Mitteln für den Erhalt und die Erneuerung von Fahrzeugen und Anlagen Nachdruck zu verleihen, machen sich am heutigen Tag aus unterschiedlichsten Regionen Busse, die auf die Infrastrukturinitiative hinweisen, auf den Weg ins Regierungsviertel nach Berlin. DSW21 kann sich an dieser Aktion nicht beteiligen, da alle Busse in Dortmund benötigt werden. Hubert Jung: „So kurz nach Ende der Sommerferien, wenn sich der E-Wagen-Verkehr wieder einpendeln muss, können wir hier in Dortmund keinen Bus entbehren. Wir begrüßen aber den weiteren Schritt des VDV und stehen ohne Wenn und Aber hinter der Infrastukturinitiative.“


Weitere Meldungen

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Ab Januar 2015: Neue Fahrpreise und Tarifstrukturen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)
12.12.2014

Bereits im Juli dieses Jahres hat der VRR-Verwaltungsrat beschlossen, dass die Fahrpreise im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zum 1. Januar 2015 um durchschnittlich 3,8 Prozent steigen.

Nahverkehrsunternehmen in Not: Zuschüsse für Infrastruktur im Sinkflug
11.09.2014

Vor genau einem Jahr haben die im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) organisierten Verkehrsbetriebe zum einem ersten »Deutschlandtag des Nahverkehrs« aufgerufen. In rund 30 deutschen Städten – darunter auch in Dortmund – sind seither Busse und Bahnen unterwegs, die di Problematik sichtbar machen. Einige dieser Busse sind am heutigen 10. September in Berlin, um mit Nachdruck darauf aufmerksam zu machen, dass sich an dem Ernst der Lage mit Ausnahme der Erkenntnis in Teilen der Politik, dass etwas passieren muss, nichts geändert hat.

ÖPNV-Kundenbarometer 2014: Deutlich bessere Noten für die Pünktlichkeit
01.09.2014

Seit dem Jahr 2000 beteiligt sich DSW21 regelmäßig an dem repräsentativen »ÖPNV Kundenbarometer« des Meinungsforschungsinstituts »tns infratest« in München. Dieses ermittelt alljährlich die Zufriedenheit mit der Qualität des Nahverkehrs. Die Dortmunder Bus- und Bahnkunden haben in diesem Jahr das Leistungsmerkmal »Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit « signifikant besser beurteilt.

Nach dem Ferienende: »Schulbusse« wieder unterwegs
14.08.2014

Mit Schulbeginn am 20. August werden die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) in den Morgen- und Mittagsstunden wie in der Vergangenheit zahlreiche zusätzliche Busse zu den weiterführenden Schulen einsetzen. Autofahrer sollten dann auch wieder besonders aufmerksam darauf
achten, ob die Busse an den Haltestellen die Warnblinkanlage eingeschaltet haben. Denn an den Fahrzeugen darf in diesen Fällen nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden.

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