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DO-Derne: Teilstück der Altendernerstr. wird in beiden Richtungen gesperrt. Umleitung auf den Linien 410,411,420 und NE2.
Beginn: 29. Oktober 2019, 4 Uhr
Ende: 31. Oktober 2019
Haltestellen:
Linien: 410, 411, 420, NE2

Herbstkirmes in Schwerte. Linie 430 fährt Umleitung.
Beginn: 22. Oktober 2019, 19 Uhr
Ende: 29. Oktober 2019, 15 Uhr
Haltestellen: Sparkasse, Post
Linien: 430

Dortmund: Zusatzangebot für das BVB Pokal-Spiel am 30. Oktober 2019
Beginn: 30. Oktober 2019, 4 Uhr
Ende: 31. Oktober 2019, 5 Uhr
Haltestellen:
Linien: U41, U42, U43, U44, U45, U46, U47, U49, 450, E445, E450

DO-Hombruch: Buslinie 450 fährt in Ri. Kirchhörde Umleitung über Zillestraße.
Beginn: 21. Oktober 2019, 4 Uhr
Ende: 21. Dezember 2019
Haltestellen:
Linien: 450

DO-Nette: Dörwerstr. gesperrt. Haltestellen entfallen.
Beginn: 24. Oktober 2019, 4 Uhr
Ende: 25. Oktober 2019, 5 Uhr
Haltestellen: Brinkmannstraße, Hördemannshof, Karl-Schurz-Straße, Dörwerstraße, Erdmannstraße, Tönnisweg
Linien: 470, 471, 477, NE13

Presse

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12.09.2013 : Nahverkehrsunternehmen machen mobil: Dramatische Unterfinanzierung gefährdet Busse und Bahnen

Wenn nichts passiert, wird etwas passieren! So lässt sich das Ergebnis der »Daehre-Kommission« auf den Punkt bringen, die in ihrem im Dezember 2012 veröffentlichten Abschlussbericht deutlich macht, dass jährlich 7,2 Mrd. € fehlen, um Straßen sowie Schienen- und Wasserwege zu sanieren. In rund 30 deutschen Städten – darunter auch Dortmund – sind ab heute Busse und Bahnen unterwegs, die die Problematik sichtbar machen.

Unter der Leitung des früheren sachsen-anhaltinischen Verkehrsministers Karl-Heinz Daehre (CDU) hat eine bundesländerübergreifende Kommission in einer Bestandsaufnahme präzisiert, was alle Verkehrsteilnehmer – ob Autofahrer oder Bus- und Bahnkunden – tagtäglich erleben: Brückensperrungen, Schlaglöcher auf unzähligen Straßen oder Stadtbahnfahrzeuge und Anlagen, die in die Jahre gekommen sind, führen allerortens zu zunehmend erheblichen Beeinträchtigungen. Doch während der Sanierungsbedarf steigt, werden Fördergelder zurückgefahren, sodass der Verkehrskollaps programmiert ist. „Ohne eine grundlegende Neuordnung zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur wird die mobile Gesellschaft regelrecht vor die Wand gefahren“, so DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung. „Deshalb begrüßen wir es sehr, dass der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) eine verkehrsträger- und städteübergreifende Initiative ins Leben gerufen hat, die das Bewusstsein für die Notwendigkeit schärfen will, dass Deutschland ohne Investitionen in die Infrastruktur nicht vorne bleiben wird.“

Bis zu 150 Mio. € jährlich

Als eines der ersten Verkehrsunternehmen in Deutschland hat DSW21 bereits im September 2010 eine dezidierte Bestandsaufnahme vorgenommen. Für die Erneuerung und Unterhaltung von Fahrzeugen und Infrastruktur werden in Dortmund bis zum Jahr 2030 rund 2,3 Mrd. € benötigt, in der Spitze bis zu 150 Mio. € jährlich. Konkret befasst sich DSW21 derzeit mit der Zukunft der 74 Hochflur-Stadtbahnwagen aus den Baujahren 1974 bis 1999, die auf den Linien U41, U42, U45, U46, U47 und U49 eingesetzt werden. Ralf Habbes, Leiter der Stadtbahn-Werkstatt Dorstfeld: „Abhängig von der Frage Neubeschaffung oder Sanierung werden sich die Kosten im Rahmen von 140 bis 270 Mio. € bewegen.“
Prokurist Dr. Heinz-Josef Pohlmann, Leiter Betrieb, ergänzt: „Aufgrund kontinuierlich gestiegener Fahrgastzahlen soll die Zahl der Fahrzeuge insgesamt um mindestens zehn erhöht werden. Vor Inbetriebnahme der Stadtbahnlinien Anfang der 1980er-Jahre hatten wir knapp 80 Mio Fahrten pro Jahr, heute liegen wir bei über 135 Mio. Fahrten – Tendenz steigend. Das zeigt, dass die Entscheidung für die Stadtbahn grundsätzlich richtig gewesen ist. Mit jeder Linie, die in den vergangenen 30 Jahren neu in Betrieb genommen wurde, konnten wir zweistellige Zuwachsraten verzeichnen. Ohne die Stadtbahn und die ergänzenden 70 Buslinien wäre der Verkehrsinfarkt längst eingetreten.“

Zahn der Zeit nagt

Aber nach 30 Jahren kommen Fahrzeuge und Anlagen jetzt in die Jahre. Fahrtreppen und auch die ersten Aufzüge müssen ausgewechselt werden. Kostenpunkt: bis zu 1,5 Mio. jährlich. Ganz zu schweigen von dem, was sich – unsichtbar für die Fahrgäste – im Hintergrund bewegt: Stellwerke, Zugsicherungsanlagen, Signaltechnik … Betriebsleiter Udo Griebsch: „Darüber hinaus schieben wir noch »Defizite« vor uns her, wo wir gerne schon einige Schritte weiter wären. Die Brandschutzoptimierung ist dabei ebenso ein Thema wie die Barrierefreiheit. Aufgrund der Hängepartie um die B1-Untertunnelung sehen wir derzeit keine Möglichkeit, die insgesamt fünf Haltestellen ab Kohlgartenstraße bis Stadtkrone Ost mit Hochbahnsteigen und einem barriefreien Zugang zu versehen. Das ist für die Fahrgäste ebenso unbefriedigend wie für uns. Bei der Modernisierung und Erneuerung unserer Hochflurflotte könnten wir einen erheblichen Betrag sparen, wenn wir auf die ausklappbaren Stufen verzichten könnten. Doch das scheitert an gerade mal einer Handvoll Haltestellen.“

Finanzieller Handlungsspielraum wird zunehmend enger

Während die Daehre-Kommission unmissverständlich dargelegt hat, dass erhebliche Zuwendungen für den Erhalt der Infrastruktur benötigt werden (wobei ein Ausbau noch nicht einmal berücksichtigt ist), geht die Realität (noch) in einer andere Richtung. Hubert Jung: „Zwar setzt sich auch in weiten Teilen der Politik so langsam die Erkenntnis durch, dass in die Infrastruktur investiert werden muss, doch gleichzeitig werden Diskussionen geführt, den eh schon knappen Handlungsspielraum der Verkehrsunternehmen weiter einzuschränken. Allein die Diskussion um die teilweise Befreiung von der EEG-Umlage könnte DSW21 Mehrkosten in Höhe von jährlich 2,1 Mio. € bescheren. Bis 2019 werden Fördermittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) auf Null zurückgefahren, eine Neuregelung ist nicht in Sicht. Trotz kontinuierlich gestiegener Fahrgastzahlen fuhren Busse und Bahnen allein in Dortmund im vergangenen Jahr einen Betriebsverlust in Höhe von 63 Mio. € ein. Es fällt uns heute schon schwer, das jährliche Verkehrsdefizit durch Erträge aus Konzernbeteiligungen auszugleichen. Luft für zusätzliche Investitionen ist da überhaupt nicht mehr vorhanden. Wenn wir unser Leistungsangebot auf hohem Niveau erhalten wollen, muss dringend etwas passieren.“

Damit Deutschland vorne bleibt

Die gleichen Diskussionen in anderen Städten zeigen, dass die Probleme kein Dortmunder Phänomen sind. Kein Unternehmen der Republik kann diese Herkulesaufgaben alleine stemmen. Deshalb hat sich unter dem Dach des VDV eine Allianz aus unterschiedlichsten Branchen zusammengeschlossen, die als Initiative »Damit Deutschland vorne bleibt« das Thema vorantreibt. Dabei geht es geht letztendlich um den Wirtschaftsstandort Deutschland und um jeden Einzelnen, egal ob er öffentliche Verkehrsmittel, das Auto oder das Fahrrad nutzt.
In einer bislang einmaligen konzertierten Aktion werden ab heute etwa 30 Verkehrsunternehmen – darunter die aus Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig, Hannover, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Bochum und eben Dortmund – gleichgestaltete Busse und Bahnen in ihrem jeweiligen Liniennetz einsetzen, die sich allenfalls in den Kernbotschaften unterscheiden, die die Unternehmen mit diesen Fahrzeugen transportieren und den Fahrgästen vermitteln wollen. Neben dem Logo der Initiative für eine künftige Infrastruktur vermitteln die Dortmunder Aussagen auf den Außenflächen, was Kunden und DSW21 gleichermaßen wollen (»Barrieren beseitigen«, »Klimaschonende Busse«, »Verkehrswege erhalten«…), im Innenraum ist zu lesen, was Nahverkehrs-Infrastruktur konkret ist: 125 Stadtbahn-Haltestellen und 121 Bahnen, 1.881 Bus-Haltestellen und 170 Busse, 192 Fahrtreppen und 47 Aufzüge, 339 Weichen und 162 km Gleisanlagen.
Die konzertierte Aktion stellt sichtbar dar, was die Daehre-Kommission ermittelt hat: Wir brauchen öffentliche Gelder für den Erhalt der Infrastruktur. Damit Deutschland vorne bleibt.


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Gleisarbeiten an der Kreuzung Vosskuhle
16.10.2013

Wie bereits Anfang Oktober angekündigt, müssen an der Kreuzung B1 / Voßkuhle in der südöstlichen Innenstadt während der Herbstferien die Stadtbahngleise ausgewechselt werden. Ab dem 21. Oktober ist dort voraussichtlich zehn Tage lang ein Überqueren der B1 und ein Linksabbiegen nicht möglich.

Kreuzung Voßkuhle in den Herbstferien "dicht"
02.10.2013

An der Kreuzung B1 / Voßkuhle in der südöstlichen Innenstadt müssen während der Herbstferien die Stadtbahngleise ausgewechselt werden. Ab dem 21. Oktober ist voraussichtlich zehn Tage lang ein Überqueren der B1 und ein Linksabbiegen nicht möglich.
DSW21 möchte frühzeitig auf die Einschränkungen an der stark befahrenen Kreuzung hinweisen.

Nahverkehrsunternehmen machen mobil: Dramatische Unterfinanzierung gefährdet Busse und Bahnen
12.09.2013

Wenn nichts passiert, wird etwas passieren! So lässt sich das Ergebnis der »Daehre-Kommission« auf den Punkt bringen, die in ihrem im Dezember 2012 veröffentlichten Abschlussbericht deutlich macht, dass jährlich 7,2 Mrd. € fehlen, um Straßen sowie Schienen- und Wasserwege zu sanieren. In rund 30 deutschen Städten – darunter auch Dortmund – sind ab heute Busse und Bahnen unterwegs, die die Problematik sichtbar machen.

»Schulbusse« ab Mittwoch wieder im Einsatz
29.08.2013

Mit Schulbeginn am kommenden Mittwoch (4. September) werden die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) in den Morgen- und Mittagsstunden wie in der Vergangenheit zahlreiche zusätzliche Busse zu den weiterführenden Schulen einsetzen. Autofahrer sollten dann auch wieder besonders aufmerksam darauf achten, ob die Busse an den Haltestellen die Warnblinkanlage eingeschaltet haben. Denn an den Fahrzeugen darf in diesen Fällen nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden.

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