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Verkehrshinweise

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DO-Brünninghausen: Hagener Str. geöffnet. Linie 450 fährt wieder regulären Linienweg.
Beginn: 11. Dezember 2019, 12 Uhr
Ende: 07. Januar 2020
Haltestellen:
Linien: 450

DO-Wickede: Linie 428, Haltestellen "Rauschenbuschstr." und "Sprickmannweg" entfallen in Ri. Baedekerstr.
Beginn: 11. Dezember 2019, 8 Uhr
Ende: 01. Januar 2020
Haltestellen: Rauschenbuschstraße, Sprickmannweg
Linien: 428

DO-Hörde: Geänderte Fahrten auf der Linie 451 in den Morgenstunden
Beginn: 02. Dezember 2019, 4 Uhr
Ende: 01. Juli 2020
Haltestellen:
Linien: 451

DO-Derne: Im Schellenkai in beide Richtungen nicht befahrbar. Haltestellen entfallen.
Beginn: 03. Dezember 2019, 4 Uhr
Ende: 14. Dezember 2019
Haltestellen:
Linien: 410, 411, 420

DO-Nord: Linie 412 fährt Umleitung, Haltestellen entfallen.
Beginn: 28. November 2019, 12 Uhr
Ende: 07. April 2020
Haltestellen: Anne-Frank-Gesamtschule, Eberstraße
Linien: 412

Presse

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28.05.2013 : Polemik ist wenig hilfreich

Dass Verkehrsunfälle jeder Art dramatische Ereignisse sind, die eine Ursachenforschung und ein Nachdenken über mögliche Konsequenzen erfordern, dürfte unbestritten sein. Wenn Dr. Thomas Reinhold von der Bürgerliste jedoch am 24. Mai medienwirksam „Straßenbahnfahrer, die rücksichtslos auf ihrem Vorfahrtsrecht bestehen“, für Unfälle
auf der Marsbruchstraße verantwortlich macht, dann ist dies blanke Polemik, die der Sache wenig dienlich ist.

Seit etwa 20 Jahren wird die Stadtbahnstrecke an der Marsbruchstraße in ihrem derzeitgen Zuschnitt befahren. Immer wieder mal haben sich Unfälle ereignet, primär von Pkw-Fahrern verursacht, die das Rotlicht an Ampeln oder die Bahnen beim Linksabbiegen übersehen haben. Mit Errichtung der Zu- und Ausfahrt zur LWL-Klinik wurde eine neue Situation geschaffen, die zusätzlich vereinzelt zu Unfällen geführt hat. Aus diesem Grund wurden in den zurückliegenden Jahren Gespräche mit dem Tiefbauamt und der Klinikleitung geführt und Maßnahmen ergriffen, die die Aufmerksamkeit der ein- und ausfahrenden Pkw-
Fahrer erhöhen sollen. Auch die Stadtbahnfahrer sind sensibilisiert, diesen Streckenabschnitt mit erhöhter Aufmerksamkeit zu befahren. Fakt ist aber auch, dass von den sieben Vorfällen mit Bahn-Beteiligung, die sich seit Januar 2012 und Mai 2013 zwischen der Einmündung
zum Materialprüfungsamt und der Kreuzzung Gevelsbergstraße ereignet haben, insgesamt
vier in Nähe der Klinik passiert sind, darunter ein Suizid.
Weder hat es DSW21 an der notwendigen Sensibilität gefehlt noch sind rücksichtlose Fahrer für die Unfälle verantwortlich, wie die Bürgerliste unterstellt. Die Geschwindigkeit der Bahnen wird signaltechnisch überwacht, sodass Aussagen von vermeintlichen Augenzeugen (wie jüngst in den Ruhr Nachrichten zitiert), eine Bahn sei von einer Radarfalle geblitzt worden, ins Reich der Fabeln gehören. DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung: „Vielleicht sollte man sich auch einmal in die Lage eines Stadtbahnfahrers versetzen, der in einen Unfall verwickelt ist und oft Monate unter den Folgen leidet. Oder über die Konsequenzen, die ein längerer Fahrzeugausfall nach einem Unfall für den Betrieb nach sich zieht. Deshalb sucht DSW21 auch weiterhin gemeinsam mit allen Beteiligten, die für die Verkehrssicherheit an der Marsbruchstraße Verantwortung tragen, nach Optimierungsmöglichkeiten.“
Eine Reduzierung der Geschwindigkeit dürfte jedoch kaum die Lösung des Problems sein. Aufgrund der geringen Haltestellenabstände erreichen die Bahnen eh nur in seltensten Fällen die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Selbst eine Verrringerung auf 30 km/h wird hier wie an anderen Stellen aber nicht verhindern können, dass bei Unachtsamkeit Unfälle passieren.
DSW21 ist an einem konstruktiven Dialog interessiert, der nachhaltig Unfälle verhindert, von denen jeder einer zu viel ist. Mit Profilierungssucht und Polemik wie jetzt seitens der Bürgerliste wird sich dies aber nicht realisieren lassen.


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Polemik ist wenig hilfreich
28.05.2013

Dass Verkehrsunfälle jeder Art dramatische Ereignisse sind, die eine Ursachenforschung und ein Nachdenken über mögliche Konsequenzen erfordern, dürfte unbestritten sein. Wenn Dr. Thomas Reinhold von der Bürgerliste jedoch am 24. Mai medienwirksam „Straßenbahnfahrer, die rücksichtslos auf ihrem Vorfahrtsrecht bestehen“, für Unfälle
auf der Marsbruchstraße verantwortlich macht, dann ist dies blanke Polemik, die der Sache wenig dienlich ist.

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