9-Euro-Ticket: Land und Verbünde arbeiten mit Hochdruck an Umsetzung

Seit der Sondersitzung der Verkehrsministerkonferenz am vergangenen Freitag arbeiten alle Beteiligten in Nordrhein-Westfalen im Austausch mit dem Bund und anderen Ländern sowie den Verkehrsunternehmen mit Hochdruck an der konkreten Umsetzung des vom Bund für 90 Tage befristet finanzierten 9-Euro-Tickets. Ziel des Bundes mit diesem Angebot ist die dreimonatige Senkung des Energieverbrauchs im Pkw-Bereich.

Es geht jetzt darum, eine Lösung zu entwickeln, die schnell vertrieblich umzusetzen ist und den Fahrgästen dann unbürokratisch zur Verfügung steht. Sobald weitere Details feststehen, wird seitens der Verbünde schnellstmöglich auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen informiert.

Klar ist: Die Maßnahme ist eine Chance zur Rückgewinnung von Fahrgästen und zur Neukundenansprache im ÖPNV. Selbstverständlich muss das neue Angebot auch für Bestandskund*innen gelten, z. B. mit einem Abonnement, und darf sie nicht schlechter stellen. Die Verkehrsverbünde in Nordrhein-Westfalen bitten ihre Stammkund*innen daher, ihre Abos nicht voreilig zu kündigen. Für Stammkund*innen wird es einfache Lösungen geben, die auf die jeweiligen Abotickets zugeschnitten sind. Abonnent*innen müssen dafür nicht selbst tätig werden, die Abwicklung erfolgt bei den Verkehrsunternehmen im Hintergrund.
 

Aktuelle Informationen zum 9-Euro-Ticket