Corona FAQ's

Mindestabstand

Gilt im ÖPNV der Mindestabstand von 1,5 Metern?
Nein. Der Gesetzgeber hat den ÖPNV von Beginn der Corona-Pandemie an von der Verpflichtung zur Einhaltung eines Mindestabstands und vom Ansammlungsverbot ausgenommen. Auf diesem Grund ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an den Haltestellen sowie in Bussen und Bahnen Pflicht.
Wir empfehlen zudem allen Fahrgästen, im Rahmen der Möglichkeiten Abstand zu halten.

Warum gilt der Mindestabstand im ÖPNV nicht?
Die Einhaltung des Mindestabstands in Bussen und Bahnen würde voraussetzen, dass die fünffache Menge an Fahrzeugen zur Verfügung steht. Bei DSW21 wären dies beispielsweise 850 statt der vorhandenen rund 170 Busse. Dies wäre weder finanzierbar noch mittelfristig zu organisieren. Auch würden die rd. 900 Bus- und Stadtbahnfahrer*innen bei weitem nicht ausreichen.

Was tut DSW21 zum Schutz der Fahrgäste?
DSW21 setzt grundsätzlich alle verfügbaren Busse und Bahnen ein, damit die Fahrgäste in den Fahrzeugen möglichst viel Abstand halten können. Durch Taktverdichtungen und Kapazitätserweiterungen werden im Stadtbahn- und Busbereich damit rund 104 Prozent des Angebots vor der Corona-Pandemie erreicht.
Allein im Schulverkehr wurde das Angebot im Busbereich mit 441 Zusatzfahrten mehr als verdoppelt.
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Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Ansteckungsgefahr im Nahverkehr höher ist als etwa beim Einkaufen.

Wie können sich Fahrgäste verhalten?
Insbesondere zu Stoßzeiten können die Fahrzeuge punktuell etwas voller werden. Dies ist auch bei Einsatz aller verfügbaren Busse und Bahnen nicht zu vermeiden. Da in Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie mehr denn je die Eigenverantwortlichkeit der Fahrgäste gefragt ist, gilt: Wem ein einfahrendes Fahrzeug subjektiv als zu voll erscheint, dem wird angeraten, den nächsten Bus oder die nächste Bahn zu nehmen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte Fahrten zu den kalkulierbaren Stoßzeiten im Berufs-/Schul- und Feierabendverkehr vermeiden und auf andere Zeiten ausweichen. Morgens zwischen 7 und 9 Uhr sowie nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr ist es erfahrungsgemäß voller.

Hygiene

Welche Hygiene-Maßnahmen setzt DSW21 um?
Alle Busse und Bahnen werden täglich sorgfältig gereinigt und zum Teil desinfiziert, das gilt besonders auch für Haltestangen, Bedienelemente etc. sowie den Fahrerraum. Die Lüftungen und Klimaanlagen in Bussen und Bahnen ziehen frische Luft von außen hinein und sorgen so für gute Durchlüftung. Dadurch, dass die Türen an jeder Haltestelle geöffnet werden, wird im Nahverkehr alle 90 Sekunden stoßgelüftet.
Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Ansteckungsgefahr im Nahverkehr höher ist als etwa beim Einkaufen.

Maskenpflicht

Was unternimmt DSW21, damit die Maskenpflicht eingehalten wird?
DSW21 unternimmt seit vielen Wochen große Anstrengungen, um die Fahrgäste über die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen, an den Haltestellen und in den U-Bahn-Stationen zu informieren. Dazu nutzen wir neben Plakaten, Aufstellern, Anzeigetafeln, Lautsprecher-Durchsagen und Radio-Spots auch die direkte Ansprache durch unsere Mitarbeitenden. Die Service-und Sicherheitsmitarbeiter vor Ort sind entsprechend sensibilisiert und sprechen Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung an.

Seit Ende Juni führt DSW21 Schwerpunkt-Kontrollen an stark frequentierten Stadtbahnhaltestellen durch. Dabei werden Fahrgäste, die sich auch nach Aufforderung weigern, eine Mund-Nasen-Bedeckung anzuziehen, der Haltestelle verwiesen. Kontrollen können grundsätzlich im gesamten Stadtgebiet zu jeder Zeit stattfinden.

Eine flächendeckende Einstiegskontrolle durch Sicherheits- und Servicekräfte ist angesichts der rund 2.000 Haltestellen in Dortmund personell nicht umsetzbar.

Warum wird die Maskenpflicht nicht auch durch die Fahrer*innen kontrolliert?
Unsere Mitarbeiter sollen auf die Einhaltung der Maskenpflicht hinwirken. Deshalb gibt es regelmäßige Ansagen in den Fahrzeugen, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.
Zentrale Aufgabe des Fahrpersonals ist aber die sichere Beförderung der Fahrgäste.
Kontrollen durch die Fahrer*innen etwa in den Stadtbahnen wären auch aus zeitlichen Gründen nicht zu leisten, da sie zu massiven Verzögerungen des Betriebsablaufs führen und damit den gesamten Fahrplan aushebeln würden.

Wer erhebt das 150-Euro-Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht?
DSW21 begrüßt grundsätzlich jede weitere Maßnahme, die zu noch größerer Disziplin bei der Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV beiträgt. Verstöße gegen diese Pflicht mit einem Bußgeld zu sanktionieren,
fällt jedoch nicht in die Zuständigkeit von DSW21, sondern ist Aufgabe der Ordnungsbehörden.
DSW21 steht dazu mit dem Ordnungsamt der Stadt Dortmund und mit der Polizei im Austausch.

Was können Fahrgäste tun, wenn sie einen anderen Fahrgast ohne Mund-Nasen-Bedeckung antreffen?
Grundsätzlich steht es jedem Fahrgast frei, einen anderen Fahrgast freundlich auf die Maskenpflicht hinzuweisen. Auch die Service- und Sicherheitsmitarbeiter von DSW21 nehmen Hinweise auf Maskenpflicht-Verstöße entgegen.

DSW21 appelliert an das Verantwortungsbewusstsein aller Fahrgäste in den Bussen und Bahnen in Dortmund, sich selbst und andere durch das konsequente Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu schützen. Dies ist solidarisch mit allen Bevölkerungsgruppen, die durch den Covid19-Erreger gefährdet sind.

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?
Nur wer ein entsprechendes ärztliches Attest hat, ist von der Maskenpflicht befreit. Dieses Attest ist bei der Fahrt mit Bus und Bahn immer mitzuführen und auf Verlangen den DSW21-Mitarbeitenden sowie den Ordnungsbehörden (Ordnungsamt, Polizei) vorzulegen. Ist dies nicht der Fall, wird ein Bussgeld von 150 € erhoben. DSW21 macht zudem von seinem Hausrecht Gebrauch.