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Verkehrshinweise

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Umleitung auf der Buslinie 428 in Wickede
Beginn: 19. September 2017, 4 Uhr
Ende: 03. Oktober 2017
Haltestellen: Sprickmannweg
Linien: 428

Stadtbahnlinie U44, Betriebsunterbrechung zwischen Dorstfeld und Marten
Beginn: 18. September 2017, 3 Uhr
Ende: 02. Oktober 2017
Haltestellen:
Linien: U44

Umleitung auf den Buslinien 462, 466 und NE12 in Marten
Beginn: 18. September 2017, 4 Uhr
Ende: 02. Oktober 2017
Haltestellen: Bünnerhelfstraße, DO-Marten Süd S
Linien: 462, 462E, 466, NE12

Umleitung auf der Buslinie 460 im Bereich Huckarder Straße
Beginn: 12. September 2017, 5 Uhr
Ende: 27. September 2017
Haltestellen: Huckarder Straße, Werkstättentor, Dechenstraße, Königsbergstraße
Linien: 460

437; Linienwegänderung in Aplerbeck
Beginn: 07. September 2017, 9 Uhr
Ende: 07. Januar 2018
Haltestellen:
Linien: 437

Presse

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01.06.2017 : DSW21: Verkehrsbilanz 2016 und Perspektiven 2017

Am 1. Juni 2017 wurden die Verkehrsbilanz für das Jahr 2016 und die Perspektiven für DSW21 offiziell vorgestellt.

Zahlen und Fakten: Fahrten, Tickets, Abos
 
Insgesamt 134,1 Mio. Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr das Angebot von DSW21. Damit bleiben die Fahrgastzahlen weiterhin auf einem konstant hohen Niveau. Die Abweichung zum Vorjahr um 0,3 Mio. Fahrgäste (2015: 134,4 Mio.) ist auch auf eine geringere Anzahl von Schwerbehinderten infolge eines gesunkenen Schwerbehindertenquotienten zurückzuführen.

Bundesweit stieg die Zahl der Fahrgäste im vergangenen Jahr nach Berechnungen des VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) auf ein Rekordniveau von 10,18 Milliarden Fahren, im gesamten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) lag sie mit rund 1,15 Mrd. knapp 1 % über dem Vorjahr.

Rund 85 % aller Fahrten wurden bei DSW21 mit Abonnements und Monatskarten unternommen. Die restlichen Fahrten entfallen auf den Bartarif, KombiTickets und Fahrten von Schwerbehinderten. Die Verkäufe im Bartarif (EinzelTicket, TagesTicket, 4er- und 10erTickets) sind wieder leicht gesunken. Nur ein kleiner Teil der Fahren (5,9 %) wird mit ihnen absolviert.

Insgesamt nutzten zum Ende letzten Jahres 94.700 Abonnenten das Mobilitätsangebot von DSW21, das waren rund 1.700 weniger als im Jahr zuvor. Die mit Abstand größte Gruppe sind die Nutzer von SchokoTicket und YoungTicketPlus (43.800), gefolgt von Ticket2000 (28.300), Ticket1000 (13.800), FirmenTicket (5.900) und BärenTicket (2.900). Für das SozialTicket (»MeinTicket«), das als Monatsticket im VRR verkauft wird, entschieden sich im Jahresdurchschnitt monatlich 18.000 Anspruchsberechtigte (2015: 15.800). Allerdings gab es hier über das Jahr verteilt Schwankungen, da sich die Kunden von Monat zu Monat für diesen Ticket neu entscheiden können.

Fast alle Tickets sind auch im Online-Shop sowie über die DSW21- und VRR-App erhältlich. Handy- und OnlineTickets bleiben aktuell zahlenmäßig noch ein Nischenprodukt, dessen Absatz aber stetig steigt. Die gute Resonanz bei relativ jungen digitalen Angeboten wie »HappyHourTicket« und »30TageTicket« zeigt jedoch das große Potenzial in diesem Bereich.
 
Zahlen und Fakten: die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis Verkehr
 
Die Umsatzerlöse – im Wesentlichen aus Fahrbetrieb, Ausbildungsverkehr und Schwerbehindertenabgeltung – stiegen auf 113,8 Mio. €, 2015 waren es 111,4 Mio. €.
Der Fehlbetrag für das Betriebsergebnis belief sich in 2016 auf 52,6 Mio. €, das ist etwas weniger als im Vorjahr (2015: 53,8 €). Angesichts steigender Personal- und Materialaufwendungen, kontinuierlicher Investitionen in Fahrzeuge sowie Aufwendungen für den Erhalt der Infrastruktur ist künftig aber von höheren Verkehrsdefiziten auszugehen.
Weichenstellungen: die Direktvergabe
 
Drei Monate lang hatten Interessenten nach der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt Zeit, sich für den eigenwirtschaftlichen Betrieb des Bus- und Bahnverkehrs in Dortmund zu melden. Nachdem diese Frist am 20. März ohne weitere Bewerbungen abgelaufen war und DSW21 zudem die Zustimmung der US-Leasing-Partner für die geplante Gesellschafts-Konstruktion erhalten hat, sind die größten Hemmnisse für die Direktvergabe an das Unternehmen damit aus dem Weg geräumt. Die Gründung der »DSW21 Holding GmbH« wird nun vorbereitet, wenn alles nach Plan läuft, könnte der Öffentliche Dienstleistungsauftrag (ÖDLA) Mitte 2018 in Kraft treten. Er hätte eine Laufzeit von 22,5 Jahren – dies würde für DSW21 eine erhebliche Planungssicherheit, etwa bei den Investitionen in Infrastruktur und in Fahrzeuge, bedeuten.
 
Dauerbrenner: die Infrastruktur
 
Für die Erneuerung und Unterhaltung von Fahrzeugen und Infrastruktur werden weiterhin erhebliche Mittel benötigt. Gut drei Jahrzehnte nach Inbetriebnahme der Stadtbahn in Dortmund kommen nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Stellwerke, Signaltechnik, Fahrtreppen und vieles mehr in die Jahre. Gleichzeitig steigen die Ansprüche der Kunden bei Themen wie Barrierefreiheit und Fahrgastinformation.

DSW21 gibt jährlich einen zweistelligen Millionen-Betrag für die Infrastruktur aus. Doch ohne eine an die Erfordernisse von ÖPNV-Unternehmen angepasste und zweckgebundene Förderung ist die Erhaltung und Modernisierung der Infrastruktur nicht zu leisten. Beim Thema Fördermittel fällt die Bilanz überwiegend positiv aus – mit zwei Einschränkungen:
Bei den Regionalisierungsmitteln werden künftig 8,2 Mrd. vom Bund an die Länder für den Schienenverkehr weitergereicht und mit jährlich 1, 8 % dynamisiert. Das ist eine gute Nachricht. Ebenso positiv ist die Tatsache, dass die Mittel auf der Grundlage des Entflechtungsgesetzes für die Verkehrsinfrastruktur mit rund 1,3 Mrd. € jährlich an die Länder fließen und für Projekte des Straßen- und Schienenverkehrs zweckgebunden sind. Allerdings fällt diese Zweckbindung ab 2020 weg. Dann besteht die ernsthafte Gefahr, dass zukünftig mehr Geld in andere Projekte und weniger Geld in das dringend sanierungsbedürftige Straßen- und Schienennetz fließt. Erfreulich ist auch, dass die Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierunggesetz (GVFG) weiterhin zur Verfügung stehen werden. Allerdings bleibt es bei der bisherigen Höhe von 330 Mio. € – ohne Dynamisierung.
 
Haltestellen und Schienen: Gleisbau, Fahrtreppen und Barrierefreiheit
 
Mehrere Hundert Meter Gleise sowie unzählige Weichen und weitere Gleistechnik hat DSW21 im vergangenen Jahr erneuert. Auch 2017 sind bereits einige Maßnahmen umgesetzt worden, darunter auf dem Körner, Asselner und Brackeler Hellweg. 2017 sind u.a. größere Maßnahmen in der Nähe der Haltestellen »Marten Süd« und »Kohlgartenstraße« geplant.
Nachdem 2016 bereits sechs große Fahrtreppen am Stadtgarten ausgetauscht wurden, läuft bis Anfang Juli der Austausch von insgesamt sechs Fahrtreppen an der Märkischen Straße. Mit 31 Metern Länge und 19 Tonnen Gewicht sind dies die größten von insgesamt 189 Fahrtreppen des Unternehmens. Die rund 1,4 Mio. € teure Maßnahmen wird vom VRR gefördert.

Beim Thema Haltestellen spielt das Thema Barrierefreiheit eine zentrale Rolle. Bei jeder Maßnahme zur Erhaltung oder Herstellung der Barrierefreiheit müssen unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und unter Abwägung wirtschaftlicher Aspekte maßgeschneiderte Lösungen gefunden werden. Hier arbeiten DSW21 und Stadt Dortmund (Tiefbauamt) eng zusammen, das behindertenpolitische Netzwerk wird soweit möglich miteinbezogen.

Im Stadtbahnbereich sind rund 85 % (105 von 124) der Haltestellen barrierefrei bzw. bedingt barrierefrei. Den größten Anteil von nicht-barrierefreien Haltestellen gibt es mit elf auf der Ost-West-Strecke. Bevor hier jedoch weitere Maßnahmen ergriffen werden können, müssen zuerst im Rahmen eines Gesamtkonzeptes Hellweg entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen und Prioritäten gesetzt werden. Beim Umbau der fünf nicht-barrierefreien B1-Haltestellen (Kohlgartenstraße, Vosskuhle, Lübkestraße, Max-Eyth-Straße, Stadtkrone Ost) werden zurzeit verschiedene Varianten von der Stadt Dortmund geprüft. 

Einige Projekte zur Barrierefreiheit aus dem Jahr 2016:

• »Hauptbahnhof« (Umbau der Stadtbahnhaltestelle, u.a. Anpassung der Bahnsteighöhe und taktile Erschließung, läuft bis Ende 2019)
• »Allerstraße/LWL-Klinik« (barrierefreier Neubau)
• »Rombergpark« (Nachrüstung eines Aufzuges und taktile Erschließung)
• »Unionstraße« bis »Ostentor« (Nachrüstung der taktilen Erschließung) und
• »Gleiwitzstraße« (Sanierung der Aufzüge).

Für 2017 sind u.a. geplant:

•  »Scharnhorst Zentrum« (Sanierung)
•  »Münsterstraße« (Nachrüstung der Aufzüge und taktile Erschließung)
•  »Hörde Bf.« (Sanierung der Aufzüge)
• »Droote«, »Scharnhorst Zentrum«, »Flughafenstraße«, »Gleiwitzstraße« und »Kirchderne« (Anhebung der Bahnsteighöhe) und
• »Droote«, »Flughafenstraße« und »Kirchderne« (barrierefreier Ausbau und Verknüpfung Bus/Stadtbahn).
 
Bei den rund 1.850 Bushaltestellen sind rund ein Drittel barrierefrei. Der weitere Ausbau erfolgt kontinuierlich durch die Stadt Dortmund nach einer Prioritätenliste.
Seit Jahren sind alle 170 Linienbusse von DSW21 mit Niederflurtechnik und einer Klapprampe ausgestattet. Sowohl bei der Neubeschaffung von Bussen wie auch Stadtbahnen wird DSW21 größere Mehrzweckflächen, etwa für Rollatoren, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen, einplanen. 
 
Service und Fahrgäste: Fahrgastinformation, Ansagen
 
Die zielgerichtete Verbesserung der Fahrgastinformation wird auch zukünftig eines der wichtigsten Themen bei DSW21 sein. An zentralen Punkten in der Innenstadt wurden im Frühjahr zehn große Fernankündiger aufgestellt, die Fahrgäste schon von Weitem über die nächsten Fahrtmöglichkeiten informieren.

Nach der positiven Resonanz auf die Testanlagen am Stadtgarten und Hauptbahnhof, bei der Zugansagen über Lautsprecher erfolgen, sollen einige zentrale Stadtbahnhöfe (Reinoldikirche, Kampstraße, Stadtgarten untere Ebene) in den nächsten Jahren ebenfalls Zugansagen erhalten. Weitere Lautsprecheranlagen an Haltestellen sollen optimiert werden. Alle 42 Aufzüge im Stadtbahnbereich sollen zudem mit Sprachmodulen nachgerüstet werden, wie dies z.B. schon am »Rombergpark« der Fall ist. Sie sagen die Bahnsteigebene, aber auch abfahrende Linien an. Akustische Maßnahmen, von denen blinde und sehbehinderte Fahrgäste sehr profitieren werden.
 
Probleme und Sanierung: die NGT8-Stadtbahnen (U43, U44)

Aufgrund von Schäden an den Drehgestellen und Böden der NGT8-Flotte standen DSW21 seit dem Ende der Sommerferien 2016 deutlich weniger Fahrzeuge als sonst zur Verfügung. Die Tatsache, dass zeitweise nur 28 (anstatt 38 bis 41) Fahrzeuge verfügbar waren, führte zu spürbaren Einschränkungen auf der Linie U43. Nachdem die Sanierung des Serienschadens durch den Hersteller Bombardier angelaufen ist, kann DSW21 sukzessive wieder mehr Fahrzeuge einsetzen. Mit aktuell 34 Fahrzeugen hat sich die Situation deutlich verbessert. Wenn alles nach Plan läuft, wird DSW21 nach den Sommerferien und gegen Jahresende je zwei weitere Fahrzeuge einsetzen können. Auch wenn die Straßenbahn-Werkstatt die grundlegende Sanierung aller Probleme bei Drehgestellen und Böden noch eine ganze Weile beschäftigen wird, kann für die Fahrgäste gegen Ende des Jahres 2017 wieder fast der Normalzustand erreicht werden.

Beschaffung und Modernisierung: die B80-Stadtbahnen (U41, U42, U45, U46, U47, U49)
 
Die B80-Wagen (Baujahr 1986-99) kommen in die Jahre, bei Großveranstaltungen und zu Spitzenzeiten kommt der Fuhrpark zudem an die Grenzen seiner Kapazitäten. In den nächsten Jahren beschafft DSW21 deshalb 24 bis 26 neue Stadtbahnen, weitere 64 Wagen werden modernisiert. Die zehn Bonner Wagen (B100) werden ausgemustert. Das gesamte Investitionsvolumen dieses Projektes beträgt mindestens 180 Mio. €.

Der Anspruch, 88 bis 90 Fahrzeuge baugleich zu kaufen bzw. zu modernisieren, ist in dieser Form bundesweit einmalig. DSW21 strebt die Vergabe dieses extrem komplexen Auftrages für Anfang 2018 an. Das erste Fahrzeug könnte dann 2020 geliefert werden. Die Projektdauer erstreckt sich auf bis zu zehn Jahre.

Neue wie modernisierte Fahrzeuge sollen für den Kunden vom Innenraum her nicht zu unterscheiden sein. Sie werden sich durch eine einheitliche Gestaltung des Innenraums inklusive der Verbesserung der Fahrgastinformation und des Leitsystems, z.B. durch Monitore und farbliche LEDs an den Türen, auszeichnen. Alle Fahrzeuge erhalten effiziente Wärmedämmung, optimierte Belüftungsanlagen, klimatisierte Fahrerräume und größere und von allen Türen erreichbare Sondernutzungsflächen (z.B. für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen).
 
Umwelt und Verbundenheit: die Busse
 
Der Bus ist ein wichtiger Problemlöser, wenn es darum geht, Emissionen zu reduzieren. Darauf wies im letzten Jahr die VDV-Kampagne »Sie fahren einer guten Idee hinterher« hin, an der sich auch DSW21 beteiligt. Dies funktioniert natürlich nur mit einer modernen und effizienten Busflotte. 15 Busse kamen bei DSW21 im Jahr 2016 hinzu. Alle 170 Busse haben nun eine grüne Plakette, rund ein Drittel hätte dank der EURO VI-Norm sogar die blaue Plakette. Neu beschaffte Busse bieten neben guten Abgaswerten auch eine verbesserte Wärmedämmung und Verglasung, was wiederum dem Fahrgastkomfort entgegen kommt. 2017 wird DSW21 13 neue Busse anschaffen, auch diese wieder über die Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR).

Das Thema E-Busse nimmt derzeit Fahrt auf, trotz allem haben diese aus Sicht von DSW21 noch nicht die Serienreife, die für einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb nötig ist. Das gilt zum einen für den hohen Anschaffungspreis, aber auch für die Lebensdauer und Reichweite der Batterien. Besonders letzteres führt dazu, dass eine Investition in eine Ladeinfrastruktur zurzeit noch zu früh käme, denn diese würde sich an den aktuellen – zu geringen – Reichweiten orientieren und müsste kostenintensiv angepasst werden, wenn sich die Reichweiten verbesserten.

DSW21 verfolgt die Entwicklung in der Branche intensiv und beschäftigt sich unter Einbeziehung der Energietochter DEW21 bereits mit möglichen Ladestrategien. Mit seinen neun Hybridbussen sowie zukünftig neun E-PKWs und -Kleinwagen im eigenen Fuhrpark sammelt das Unternehmen zudem wichtige Erkenntnisse im Bereich E-Mobilität.
Seit Anfang 2016 zeigt DSW21 seine Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bezirken mit mittlerweile vier individuell gestalteten Stadtbezirks-Bussen. Drei weitere bunte Busse werden folgen. Ebenfalls auf den Bussen zu sehen sind Motive der »Lenk dich nicht APP-Kampagne« der Dortmunder Polizei, mit der um mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr geworben wird.
 
Optimierung, Dienstleistung, Kontrollen, Digitalisierung: der Betrieb
 
Zurzeit wird untersucht, wie eine grundlegende Optimierung des gesamten Leistungsangebotes erfolgen kann. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit einem externen Gutachter, die Umsetzung wird in Abstimmung mit der Stadt Dortmund und unter Berücksichtigung des Nahverkehrsplans erfolgen und im Jahr 2017 beginnen.
Die Anpassung an sich verändernden Bedarf und Kundenwünsche gehört bei DSW21 auch fernab von Fahrplanwechseln zum Tagesgeschäft: So wurde etwa Anfang 2016 die Linie 490 eingerichtet, um die Verbindung zum Airport zu verbessern. Im Herbst dieses Jahres wird eine neue Linie 416 die Westfalenhütte und das neue Amazon-Lager an die City bzw. Kirchderne anbinden, das Angebot auf der Linie 417 wird ausgeweitet.

Seit dem Mai 2016 sind 20 Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer im Netz von DSW21 unterwegs, die Fahrgästen beim Ein- und Aussteigen helfen, zum Sitzplatz begleiten, Fahrplanauskünfte geben und Präsenz zeigen. Die Kundenbetreuer sind Teil des Bundesprogramms »Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt«, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird. DSW21 hat in Zusammenarbeit mit dem JobCenter Dortmund in über zehn Jahren bereits mehr als 550 Langzeitarbeitslose befristet für Aufgaben in der Kundenbetreuung und bei Serviceleistungen eingesetzt.

Rund 2,2 % der Fahrgäste konnten bei Kontrollen im letzten Jahr keinen gültigen Fahrschein vorweisen und mussten ein Erhöhtes Beförderungsentgelt von 60 € zahlen. Dieser leichte Anstieg zum Vorjahr (2015: 2,1 %) ist vor allem auf intensivere Kontrollen abends und am Wochenende zurückzuführen.

DSW21 relaunchte Anfang April seine DSW21-App, die mit zahlreichen Features wie Favoriten und einem neuen Ticketshop aufwartet. Sie soll in folgenden Updates weiter verbessert werden.

Ab dem Herbst 2017 will der VRR zudem in einem groß angelegten Pilotversuch die Check in-/Check out-Zahlung mit dem Handy testen. Wenn das Ergebnis positiv ausfällt, könnte der so genannte eTarif in Zukunft fester Bestandteil der Ticketlandschaft werden. Digitalisierung im ÖPNV – auch dieses Thema wird DSW21 und den VRR in den nächsten Jahren sicher beschäftigen.
 
Mobilitätsmix: die Zukunft
 
Dortmund ist eine Stadt der kurzen Wege. Jeder fünfte Weg wird mit Bus und Bahn zurückgelegt, der ÖPNV belegt damit im »Modal Split« einen Anteil von 20 %. Keine schlechte Zahl – doch immer noch wird fast jeder zweite Weg mit dem Auto zurückgelegt, gerade auch für kurze Strecken und oft nur mit einer Person besetzt. Das bringt eine hohe Belastung der Umwelt, aber auch Stau und Parkplatzprobleme mit sich. Die Bereitschaft der Bürger, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen, ist grundsätzlich hoch.

Neben zielgerichteten Förderungen bei Investitionen muss der Nahverkehr im Mobilitätsmix künftig eine noch stärkere Rolle einnehmen und dabei intelligent mit anderen Verkehrsträgern vernetzt werden (können). Die konsequente Einbeziehung des ÖPNV in entsprechende Überlegungen – in Dortmund ist das der Masterplan Mobilität 2030 – ist damit Pflicht.


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Ob es am Samstag (27. Mai) in Berlin eine Verlängerung geben wird, ist ungewiss. Sicher aber ist, dass DSW21 auf einen langen Abend vorbereitet ist und viele zusätzliche Bahnen und Busse anbietet. Die meisten Bahnen fahren in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis weit nach Mitternacht, und auch im Busverkehr gibt es Ausweitungen des Angebots.

Am 26. Mai: Viele E-Wagen entfallen am Brückentag
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In vielen Schulen in Dortmund und in Castrop-Rauxel findet am Freitag dieser Woche (26. Mai) kein Schulunterricht statt. Aus diesem Grund bleiben auch die meisten E-Wagen (Einsatzwagen, die nur an Schultagen fahren) in den Depots.

Zum DFB-Pokalfinale am 27. Mai: Schwarz bringt Glück – Bus- und Bahnfahrer im Endspiel-Shirt unterwegs
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Etwa 450 Bus- und Bahnfahrer/-innen werden am Pokalwochenende am Steuer sitzen und die Fahrgäste z.B. zu den Public Viewings in die Innenstadt bringen. Viele davon werden dann den oberen Teil ihrer Dienstkleidung gegen ein schwarzes Endspiel-Shirt mit dem Aufdruck »Immer wieder BVB – Pokalfinale 2017« tauschen. Carsten Cramer (Direktor Marketing und Vertrieb beim BVB) überreichte DSW21 heute diese Shirts am Betriebshof in Dorstfeld.

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